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Fat Bikes – wofür sind diese Fahrräder gut?

Was ein dickes Fahrrad? Wer den Begriff „Fat Bike“ noch nicht kennt oder sich schon lange Mal gefragt hat für was diese Fahrräder überhaupt gut sind, der sollte sich unbedingt diesen Artikel durchlesen. Wir geben euch ein paar Informationen zum Fat Bike, wo das Rad mit den dicken Reifen herkommt und für was sich diese Räder eignen. Viel Spaß.

Herkunft

Wo kommen denn die Fat Bikes überhaupt her? Wer hat sich das ausgedacht?

Sylenius / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Den Ursprung haben die Fat Bikes in Nordamerika, und zwar in Alaska. Hier gab es bereits in den 80er Jahren die ersten Fahrräder mit dicken Reifen. Dazu wurden zwei Felgen zusammengeschweißt, die Reifen selbst genäht und so eine neue Art von Fahrrad erfunden. In den Wäldern Nordamerikas ist das Vorankommen sehr anstrengend und schwer. Man sinkt ein oder rutscht ab und mit einem ganz normalen Fahrrad oder Mountainbike ist es fast unmöglich voranzukommen. Deshalb war die Idee über die Hilfe von dickeren Reifen einen besseren Halt zu haben und siehe da es funktioniert. Es hat zwar ein paar Jahre gedauert, aber zur Jahrtausendwende hat es das Fat Bike auch in die herkömmlichen Fahrradläden geschafft.

Vielseitigkeit

Doch wofür sind die Fat Bikes denn gut? Es ist auf jeden Fall sicher, dass die Räder mit den dicken Reifen sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Wer mit dem Fat Bike herumdüst, der zieht mit Sicherheit viele Blicke auf sich. Aber was kann das Bike denn noch? Wer in Schlamm, Sand oder Schnee ordentlich und mit viel Gripp vorankommen möchte, der sollte sich unbedingt ein Fat Bike zulegen. Das Fat Bike macht auf sämtlichen rutschigen und schlammigen Böden eine tolle Figur, sodass das Rad mittlerweile sehr bekannt im Mountainbike Bereich ist. Interessant ist das Fat Bike aber auch für Leute, die einfach mal ein anderes Fahrgefühl haben möchten. Der Spaßfaktor ist sehr hoch und so kann es nicht nur als lustiger Nachmittagsausflug im Urlaub genutzt werden, sondern auch als Freizeitsport.

Details

Doch wie sieht so ein Fat Bike denn genau aus? Aus was besteht es? Die Reifen eines Fat Bikes haben 4 Zoll. Im Vergleich zu einem normalen Fahrrad mit 2,4 Zoll ist das fast doppelt so breit. Der zweite Unterschied ist das Luftvolumen im Reifen. Es ist nämlich nicht nur die Breite entscheidend, sondern auch die Luft im Reifen. Das Luftvolumen im Fat Bike ist sehr viel höher als bei einem normalen Fahrrad. Das hohe Volumen ist deshalb gleichzeitig auch als Federelement tätig. Dadurch kann das Rad mit sehr niedrigem Luftdruck gefahren werden. Das wiederum führt dazu, dass die Fläche vom Reifen, welche auf dem Untergrund aufliegt, sehr viel größer ist als bei allen herkömmlichen Rädern. Und genau so kommt es dazu, dass Fat Bikes sehr viel Traktion haben und so sowohl bei Kletterpassagen als auch in Kurven ein tolles Fahrverhalten haben.

Nachteile

Leider hat das Fat Bike auch einige Nachteile, die auch erwähnt werden müssen. Wie der Name schon sagt, ist das Fahrrad deutlich schwerer als ein normales Mountainbike. Wer sich also mit seinem Fahrrad agil, explosiv und schnell bewegen möchte, sollte beim herkömmlichen MTB bleiben. 

Author

Gerhagd